Mittwoch, 31. Januar 2018

[Rezension] "Wolkenschloss" von Kerstin Gier

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Die siebzehnjährige Fanny arbeitet als Jahrespraktikantin in dem Wolkenschloss, ein luxuriöses Hotel in den Schweizer Bergen. Auch wenn die Arbeit nicht immer einfach ist, liebt sie das Hotel und versucht ihr möglichstes um ihre Arbeit dort gut zu machen. Doch viele der Gäste haben Geheimnisse und das Hotel hat schon längst seine besten Zeiten hinter sich.


Da ich die Jugendbücher von Kerstin Gier bisher immer sehr mochte, war ich gespannt auf ihr neuestes Buch von dem ich schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört habe. 
Es ist ein Buch, das es mir nicht ganz einfach gemacht hat, denn obwohl ich den Stil der Autorin mag und sie mit viel Humor und Witz, aber auch Liebe zum Detail ein wundervolles Setting geschaffen hat, konnte es mich lange Zeit nicht wirklich fesseln. Denn es geschieht gefühlt nichts. 

Man lernt Fanny, die Gäste und die anderen Mitarbeiter kennen und wird schier von der Anzahl der Menschen erschlagen. 
Zwar habe ich dabei nicht dem Überblick verloren, aber viele der Personen waren für den Plot eigentlich unwichtig und so zog sich vieles sehr in die Länge. Erst im späteren Verlauf wird das Buch spannender, auch wenn es dennoch keins der spannendsten Bücher ist. Es ist ein Buch voller Geheimnisse, voller zwischenmenschlicher Beziehungen und voller Liebe.

Eigentlich ist es eher ein Wohlfühlbuch, das mich wohl nur durch den schon erwähnten Stil der Autorin überhaupt fesseln konnte. Sie schreibt sehr einnehmend und atmosphärisch, aber oft habe ich mich einfach gefragt, wann denn nun endlich mal was passiert. 

Das fand ich wirklich schade, vor allem, da mir Fanny sehr sympathisch war. Sie ist nett und lässt sich nicht unterkriegen. Der Plot wird aus ihrer Ich-Perspektive geschildert, was ich passend fand. 
Die anderen Figuren waren interessant dargestellt, auch wenn mir viele zu blass blieben.

Am Ende gibt es einige überraschende Wendungen und eine tolle Entwicklung, die mich etwas für den langatmigen Start des Buches entschädigt hat. "Wolkenschloss" gehört zwar nicht zu den besten Büchern der Autorin, aber es war für mich auch kein völliger Reinfall, sodass ich mich für eine mittelmäßige Wertung entschieden habe.


Meiner Meinung nach kann Kerstin Gier es besser. Wäre ihre Humor und ihr Witz nicht gewesen, hätte ich das Buch wohl nicht zu Ende gelesen, dennoch ist es ein Wohlfühlbuch mit einer tollen Atmosphäre, das nur einfach zu langatmig ist. Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen es mit drei Sternen zu bewerten, weil es nett zu lesen war und ich das Lesen trotz meiner Kritik nicht bereut habe.
  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
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