Samstag, 18. November 2017

[Blogtour] "Über den wilden Fluss" von Philip Pullman- Protagonisteninterview mit Malcolm


Huhu ihr Lieben,
als großer Fan der "His Dark Materials"-Trilogie, war ich gespannt auf das Prequel dazu. Nun hatte ich die Möglichkeit Malcolm in seiner Heimat zu besuchen und habe für euch ein Interview mit ihm geführt. Nach dem Interview habt ihr dann die Möglichkeit ein Los für das Gewinnspiel der Blogtour zu sammeln.
 Ich wünsche euch ganz viel Spaß.

Mandy: Hallo Malcolm, es ist schön dich endlich kennenzulernen und ich freue mich dich an dem Ort besuchen zu dürfen an dem du aufgewachsen bist. Das Gasthaus zur Forelle ist zwar alt, aber überwuchert und gemütlich. Mir gefällt es hier.
Malcolm: Hallo Mandy. Ich mag das Leben im Gasthaus auch sehr. Hast du schon unsere Pfaue Norman und Barry kennengelernt? Sie stolzieren auf der Terasse am Fluss vor sich hin, schnappen sich Häppchen und erschrecken so manch einen Gast durch ihre heftigen und sinnlosen Schreie.

Mandy: Nein, aber das stelle ich mir unterhaltsam vor, die beiden muss ich mir auf jeden Fall noch anschauen. Stimmt es, dass deinen Eltern das Gasthaus gehört?
Malcolm: Ja, genau. Meine Mutter ist für die Küche zuständig und macht den besten Rinderbraten der Welt und mein Vater ist der Gastwirt. Ich helfe den beiden bei allem was anfällt, spüle Gläser, bediene die Gäste und so weiter.

Mandy: Das klingt nach viel Arbeit. Hast du denn Geschwister, die dich unterstützen?
Malcolm: Nein, ich bin ein Einzelkind, aber mir macht die Arbeit nichts aus. Ich finde, dass sie selbstverständlich ist. Außerdem mag ich es den Gesprächen der Gäste zuzuhören und manchmal mische ich mich sogar ein. Dabei enstehen die besten Unterhaltungen. Viele der Stammgäste geben mir auch ein großzügiges Trinkgeld, aber eigentlich ist mir das Geld gar nicht wichtig. Doch eines mag ich an meiner Arbeit gar nicht.

Mandy: Was denn? Ärgern dich die Gäste?
Malcolm: Nein, nein, oft werde ich gar nicht wahrgenommen, doch wenn dann mögen mich die meisten Menschen. Doch bei uns im Gasthaus arbeitet ein 15-jähriges Mädchen. Dieses Mädchen heißt Alice und sie liebt es mich zu ärgern und zu hänseln. Doch eines Tages hat mein Daemon Asta ihren Dohlendaemon ins Geschirrspülwasser geschubst. Seitdem ignoriert sie mich.

Mandy: Oh, da kann ich gut verstehen, dass du das nicht gemocht hast. Aber Malcolm, du bist ja erst 11. Musst du da nicht noch zur Schule gehen? Und was sind eigentlich Daemonen?
Malcolm: Doch klar, ich besuche die Ulvercote Elementry School, eine Meile weiter. Ohne würde ich es auch gar nicht aushalten, weil ich ganz viel lernen möchte und unzählige Fragen habe. Was Daemonen sind, das erfährst du übermorgen bei Jules Leseecke. 

Mandy: Okay, dann gedulde ich mich damit noch etwas. Hast du denn neben der Schule und der ganzen Arbeit überhaupt Zeit für Freunde?
Malcolm: Natürlich bleibt mir auch dafür Zeit, ich habe auch einige Freunde, doch am liebsten verbringe ich meine Zeit mit meinem Daemon und fahre mit meinem Kanu La Belle Sauvage durch die Gegend. Dabei erledige ich auch gerne Besorgungen für die Nonnen des Klosters der heiligen Rosamund und verbringe gerne Zeit mit ihnen, besonders mit Schwester Benedicta. Denn von ihr kann ich einiges lernen.

Mandy: Du scheinst wirklich wissbegierig und freundlich zu sein, ich bin froh, dass ich dich kennenlernen durfte. Nur eine Frage habe ich noch. Ich habe gehört, dass einige Männer eines Tages im Winter in eurem Gasthaus zu Gast waren und ein starkes Interesse am Kloster hatten. Was wollten die Männer?
Malcolm: Das mit den Männern war seltsam. Sie waren anders als unsere anderen Gäste, fuhren mit einem anbarischen Auto vor und ich konnte sie so gar nicht einschätzen. Sie stellten die seltsamsten Fragen und löcherten mich ohne Ende. Doch was es genau mit ihnen auf sich hat, erfahrt ihr wohl nur, wenn ihr meine Geschichte in "Über den wilden Fluss" lest. :)

Mandy: Vielen Dank für das nette Gespräch, Malcolm, ich wünsche dir alles Gute.
Malcolm: Gerne geschehen und ich wünsche dir und allen anderen viel Spaß mit meinen Abenteuern.


Wenn ihr eine Chance auf einen von den tollen Gewinnen haben wollt, dann verfolgt unsere Blogtour und beantwortet auf jedem Blog eine Frage. Für jede Antwort könnt ihr ein Los sammeln und somit eure Chance auf den Gewinn erhöhen.

Auf meinem Blog lautet die Frage: Könntet ihr euch vorstellen so ein Leben wie Malcolm zu führen? 

Teilnahmebedingungen:
- Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
- Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
- Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
- Keine Haftung für den Postversand
- Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 3 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn!
- Das Gewinnspiel läuft vom 17.11.2017 bis zum 23.11.2017 um 23:59 Uhr.
- Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs.
- Bitte denkt auch daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen.
- wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an ruby.celtic@gmail.com senden.
 
 

Hier seht ihr den Blogtour-Fahrplan noch mal im Detail:

17. November: Buchvorstellung- bei Ruby-Celtic testet 
18. November: Protagonisteninterview mit Malcolm- bei mir
19. November: Rundreise durch die Handlungsorte- bei Zwiebelchens Plauderecke 
 20. November: Die Seelenbegleiter: Was sind Daemonen? - bei Jules Leseecke
 21. November: Lieblingszitate- bei Weltenwanderer 
 22. November: Coververgleich der verschiedenen Länder- bei foxy books

Kommentare:

  1. Auf jedenfall erscheint mir sein leben interessant und abwechslungsreich und nicht langweilig und ich glaube er hat wirklich spaß an dem was er so macht! Ich würde dies sicherlich gerne mal eine Zeitlang mit Malcolm erleben wollen doch dauerhaft glaube ich wäre es nichts für mich.
    LG Jenny

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  2. Malcolm scheint ein netter Kerl zu sein. Die Arbeit in einem Wirtshaus wäre zwar nichts für mich, doch die Ausflüge mit meinem Daemon in die Natur und das Helfen im Kloster könnt ich mir schon vorstellen. Anscheinend hat es irgendwas mit diesem Kloster auf sich, dass sich fremde Männer dafür interessieren..?

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  3. Hallöchen,
    ja das könnte ich mir durchaus vorstellen, in seinem Leben ist noch echt viel los. Abenteuer und Leben um sich herum.
    Bei mir herrscht doch das "Tag ein-Tag aus das gleiche" da würde ich gern sein Leben haben.
    LG Manu

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  4. Könnte ich mir für eine Weile schon vorstellen, aber nicht für immer.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  5. Huhu,

    Malcoms Leben klingt auf jeden Fall interessant, aber ich bin doch sehr froh, aus dem Alter raus zu sein, in dem man noch zur Schule muss :) Die Arbeit im Gasthaus könnte mir gefallen, aber wahrscheinlich nicht auf Dauer. Aber man trifft dort auf viele Menschen und es wird nicht schnell langweilig. Trotzdem wäre es für mich nichts für immer. Dazu gibt es in der Welt zu viel zu entdecken :)

    Liebe Grüße
    Nadine

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  6. Hallo,
    naja, interessant ist sein Leben auf jeden Fall, aber wenn, würde ich mir ein solches Leben nur mal "ausleihen" für eine kurze Zeit, um es zu testen. Nur einen Daemon hätte ich auch gerne.

    Liebe Grüße, Jutta

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  7. Hm, ob ich mir so ein Leben vorstellen kann? Ich glaube, für eine Weile ist es sehr spannend. Ich belausche auch gerne andere Gespräche und finde es aufregend, jeden Tag neue Leute kennenzulernen. Aber auf Dauer im Gasthaus mithelfen müssen? Dazu bin ich einfach zu faul und eher der Büromensch als der Mensch fürs praktische Arbeiten.
    Aber für ein paar Jahre würde ich das gerne mal erleben.

    LG orfe1975

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  8. Huhu:)

    Ich könnte es mir vorstellen. Er scheint doch sehr glücklich zu haben. Trotz eines recht bäuerlichen Lebens, hat er Zugang zu Bildung und findet viel Freude daran, die Neugierde nach neuen Dingen zu stillen. Einzig und allein ohne Geschwister wäre es wohl schrecklich. Aber wenn man nicht weiß, wie es mit ist, wäre das wohl kein Thema :)

    Liebe Grüße,
    Lydia

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  9. Hallo und vielen Dank für diesen tollen Blogtour-Tag! Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, ein Leben wie Malcolm zu führen. Ich habe bereits neben dem Studium als Kellnerin gejobt. Auch wenn mir der Job Spaß gemacht hat, weiß ich, was für ein Knochenjob es ist. Also die Gastronomie-Branche wäre mir mein Leben lang zu anstrengend. Ansonsten finde ich Malcolms Leben spannend und abenteuerlich, aber ich lese lieber darüber, als es selbst zu leben ;-)

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  10. Hallo Mandy,
    da meine Mama selbst ein Restaurant führt, kenne ich ein Leben wie es Malcolm hat sogar ein bisschen. Ehrlich gesagt ist es weit weniger romantischer als er erzählt. Trinkgeld habe ich nicht bekommen. Die besoffenen Gäste ko**en auf die Theke, beschweren sich, dass das Bier zu teuer ist und wollen sich prügeln. Man arbeitet hart bis spät in die Nacht. Es ist wirklich anstrengend und die Füsse und der Rücken schmerzen, wenn man viele Stunden am Stück steht. Trotzdem muss man immer lächeln und freundlich sein und gilt als unhöflich, wenn man das Erbrochene nicht mit einem Grinsen aufwicht. Ich habe allergrößten Respekt für jeden Menschen, der in der Gastronomie arbeitet. Ich habe mich aber gegen dieses Leben entschieden.

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  11. Liebe Mandy :)

    Vielen Dank für den tollen Beitrag und das unterhaltsame Interview. Das Leben von Malcolm klingt wirklich interessant, um einmal reinzuschnuppern, aber ich glaube für immer wäre das nix für mich. Das Leben in einer Gaststätte wo viele Leute ein und aus gehen, Geschichten mitbringen, ist vielleicht früher wahnsinnig interessant gewesen. Heute sind die Leute eher genervt und wollen nur schnell ihr essen..

    Liebe Grüße
    Jenny

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  12. Ich hab auch kein Problem anzupacken und find echt tüchtig! !ps tolles interview

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  13. Schönes Interview:)
    Er hat definitiv kein langweiliges Leben, das er auch so wie es ist akzeptiert, aber für mich, ich könnte das immer nur temporär mit machen, als Abwechslung^^
    LG Tina Tonak

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  14. Hallo liebe Mandy!

    Ich versuche gerne mein Glück, denn die "His Dark Materials" Reihe habe ich schon länger im Auge. Eigentlich schon seit ich den Kinofilm gesehen habe und begeistert war! Allerdings gab es die wunderschönen Hardcover der Trilogie später nicht mehr zu kaufen. :( Und dann gibt es jetzt noch einen Prequel! Meine Vorfreude ist kaum noch zu halten. :D

    Zu deiner Frage: Ich finde das Gatshaus von Malcolms Familie ist wunderbar beschrieben. Ich stelle es mir richtig wildromantisch vor und sicher auhc ziemlich gemütlich, wenn es dort immer etwas leckeres zu essen gibt und auch immer was los ist. :) Allerdings würde ich selbst nicht in der Gatsro arbeiten wollen, da beneide ich Malcolm wirklich nicht.

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    bookblossom@yahoo.com

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  15. In einem Gasthaus zu leben und zu arbeiten stelle ich mir schon schön und spannend vor. Die Zeit mit der Familie zu verbringen ist alleine schon so viel wert, auch wenn es sicherlich einige Streitpunkte gibt, wenn man zusammen arbeitet. Spannend, weil man so viele Gespräche belauschen kann und sich teilweise, so wie Malcom, dazugesellen kann. Allerdings stelle ich es mir auf Dauer auch etwas anstrengend vor. Immer dieser Trubel und nie was anderes. Das kann bestimmt auch ganz schön müde machen. Kein Wunder, dass er gerne zur Schule geht 😊 bestimmt eine willkommene Abwechslung

    Liebe Grüße,
    Wayland

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  16. Mich würden die Begegnungen mit den Gästen auch reizen, wenn sie da alle mit ihren Dämonen auftauchen.

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  17. Huhu,

    Danke für das tolle Interview.

    Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen :) Ich komme selbst aus der Gastronomie XD Also von seiner Freizeit würde ich gerne etwas abhaben 😁
    Ich stelle mir sein Leben spannend vor. Zumal bei uns nie irgendwelche dubiosen Personen vorbei schauen. Das schreit ja förmlich nach Abenteuer <3
    Und das mit den Daemonen klingt auch spannend.

    Liebe Grüße

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  18. Hallo,

    also meine Eltern hatte auch mal ein Gasthaus und ich fand es schrecklich. Klar, man lernt viele Leute kennen, aber die Eltern haben wenig Zeit für einen. Der Betrieb muss laufen und alles andere steht hinten an. Daher: Nein.

    Aber einen Daemonen hätte ich sehr gerne.
    Liebe Grüße
    Lilly

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  19. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, in einem Wirtshaus zu arbeiten. Durch die Gegend zu stromern oder mich mit gelehrten Nonnen zu unterhalten, läge mir da schon eher.

    Liebe Grüße

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